Bausteine einer Solarpunk-Zukunft
Kollektives Handeln für eine lebenswerte Zukunft
2025
Dieser Artikel ist der zweite Teil unserer Auseinandersetzung mit Solarpunk, dem radikal optimistischen Science-Fiction-Genre und der gleichzeitig wachsenden (Meta-)Bewegung, die sich mutig dem allgegenwärtigen Pessimismus entgegenstemmt. Aufbauend auf dem vorherigen Text[1], in dem wir Solarpunk als utopischen Gegenentwurf zum zynischen Cyberpunk und als Verkörperung von Ernst Blochs "Prinzip Hoffnung"[2] beleuchtet haben, tauchen wir nun tiefer in die konkreten Bausteine und Praktiken ein, die eine Solarpunk-Zukunft nicht nur denkbar, sondern auch greifbar machen. Es geht darum, aus abstrakten Idealen erreichbare Ziele und gangbare Wege zu schmieden.
Solarpunk – verstanden als Synkretismus, also eine Synthese bestehender Ideen und Bewegungen, die sich zu einem neuen Weltbild verbinden – ist der ultimative Aufruf zum Empowerment: gemeinsam die Welt zum Besseren zu verändern.
Das Fundament: Gemeinsam die Welt gestalten
Die Kraft des Solarpunk entspringt den unzähligen Bewegungen und Subkulturen, die bereits heute an einer besseren Welt arbeiten. Von Bürger-Energie-Genossenschaften über Urban Gardening bis hin zu Hacker- und Maker-Spaces. Initiativen wie der Chaos Computer Club, Black Lives Matter, Critical Mass, die For-Future-Bewegung, Neue Generation, Extinction Rebellion, Sea Shepherd, die Antifa, MeToo und Gewerkschaften sind nur einige Beispiele dieser progressiven Kräfte. Diese vormals oft isolierten Initiativen finden zunehmend zusammen. Diese wachsende Solidarität ist der Kern des Solarpunk – fiktional wie real. Denn soziale Gerechtigkeit, Klimawandel und Digitalisierung sind nicht voneinander zu trennen; sie sind die überlappenden Herausforderungen, denen wir gemeinsam begegnen müssen.
Hier kommen Konzepte ins Spiel, die Solarpunk als Bewegung des kollektiven Handelns konkretisieren:
Bausteine der Solarpunk-Zukunft
Was wäre, wenn wir die Wirtschaft als die Art und Weise definieren würden, wie wir füreinander sorgen?
— David Graeber[3]
Im Herzen des Solarpunk liegen die Prinzipien der Gemeinwohlorientierung statt Profitmaximierung, Demokratisierung und Teilhabe, Kollektives Eigentum/Nutzung und Zugangsgleichheit. Diese manifestieren sich in verschiedenen non-reformistischen Reformmodellen[4]:
Genossenschaften[5] [6] (Cooperatives)
Als bewährtes Modell der kollektiven Selbstorganisation sind Genossenschaften ein Eckpfeiler der Solarpunk-Vision. Sie ermöglichen es Menschen, gemeinsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse durch ein gemeinschaftlich geführtes Unternehmen zu erfüllen. Es ist kein Zufall, dass **2025 das Internationale Jahr der Genossenschaften **[7] ist – ein Zeichen für ihre wachsende Bedeutung in der Gestaltung einer gerechteren Wirtschaft.
Plattform-Kooperativismus[8] [9] [10] [11] (Platform Cooperatives)
Er baut auf der Idee der Genossenschaft, um die Solarpunk-Antwort auf die monopolistische Macht der Tech-Giganten zu geben und schlägt vor, digitale Plattformen (wie Social Media, Lieferdienste oder Fahrdienste) genossenschaftlich oder anderweitig demokratisch zu organisieren. Gewinne werden fair geteilt, Entscheidungen fallen demokratisch, und Algorithmen sind transparent. Es geht darum, die Kontrolle über unsere digitalen Werkzeuge zurückzugewinnen und sie zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen.
Solidarökonomie[12] (Solidarity Economy)
Dieser breit gefasste Ansatz umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, die wirtschaftliche Produktion, Verteilung und Konsum auf demokratische, partizipatorische und ethische Weise organisieren. Sie stellt Kooperation, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt, anstatt nur Profit zu generieren. Dazu gehören beispielsweise Sozialunternehmen, Tauschringe[13] oder gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft[14] (SoLaWi). Sie ist die konkrete Umsetzung einer Wirtschaft, die dem Menschen dient, nicht umgekehrt.
Geschenkwirtschaft[15] (Gift Economy)
Im Kern dieses Modells stehen Austauschbeziehungen, die nicht primär auf monetärem Profit oder direkter Gegenleistung basieren, sondern auf Vertrauen, Beziehungspflege und dem Wunsch, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. File-sharing, Crowd-Funding, Peer-Production, Nachbarschaftshilfe oder Open-Source-Entwicklung sind Beispiele. Die Geschenkwirtschaft ist die Antithese zur Logik des Mangels und der Knappheit; sie lebt vom Überfluss und der Freude am Geben[16].
Kreislaufwirtschaft[17] (Circular Economy)
Im Gegensatz zur linearen "Nehmen-Machen-Entsorgen"-Wirtschaft zielt die Kreislaufwirtschaft darauf ab, Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf zu halten. Produkte und Materialien werden wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt, um Abfall zu minimieren und den Verbrauch neuer Ressourcen zu reduzieren. Dies ist ein fundamentales Prinzip für eine nachhaltige Solarpunk-Zukunft, in der Effizienz und Ressourcenschonung im Mittelpunkt stehen.
Postwachstum[18] [19] [20] (Degrowth)
Dieses Konzept fordert eine bewusste und demokratisch geplante Reduzierung des materiellen und energetischen Verbrauchs in wohlhabenden Gesellschaften, um innerhalb der planetaren Grenzen zu leben und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit und Wohlbefinden für alle zu gewährleisten. Es geht nicht um Rezession, sondern um eine Transformation weg vom Wachstumszwang hin zu einem Fokus auf Suffizienz, Lebensqualität und die Neudefinition von Wohlstand. Degrowth ist eine radikale Antwort auf die ökologische Krise, die über bloße Effizienzsteigerung hinausgeht und eine grundlegende Neuordnung unserer Beziehung zu Ressourcen und Produktion anstrebt.
Bibliothek-Sozialismus[21] [22] [23] (Library Socialism)
Diese Philosophie stellt sich eine Gesellschaft vor, die nach dem Modell einer öffentlichen Bibliothek funktioniert[24]. Das Nutzungsrecht (Nießbrauch, Usufruct) – das Recht, Dinge zu nutzen, ohne sie dauerhaft zu besitzen – steht im Vordergrund. Ein unreduzierbares Minimum an Gütern und Dienstleistungen wird für alle garantiert. Die Komplementarität bedeutet, dass die Handlungen der Nutzer das System ergänzen und verbessern, anstatt es zu erschöpfen. So werden Güter von Werkzeugen bis zu Wohnraum als gemeinsame Ressourcen verstanden, die geteilt und ausgeliehen werden können, um Überproduktion zu vermeiden und Bedürfnisse effizient zu decken.
Öko-Sozialismus[25] (Eco Socialism)
Diese Strömung verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit. Konzepte wie Rewilding[26] (die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme) und Half Earth Socialism [27] ( eine Vision, die Hälfte der Erde der Natur zu widmen, während die andere Hälfte nachhaltig von Menschen bewohnt wird) sind integrale Bestandteile. Sie zeigen, wie eine Solarpunk-Zukunft die Menschheit wieder in Harmonie mit der Natur bringt, basierend auf einer fairen Verteilung von Ressourcen und Verantwortung.
Vergesellschaftung[28]
Diese Initiativen zielen darauf ab, große private Vermögenswerte, insbesondere in Bereichen der Grundversorgung wie Wohnraum, in kollektives oder gemeinwohlorientiertes Eigentum zu überführen. Prominente Beispiele wie "Deutsche Wohnen & Co. Enteignen" in Berlin zeigen den Versuch, die Kontrolle über essenzielle Ressourcen dem Markt zu entziehen und sie einer demokratischen Verwaltung zu unterstellen. Dies schafft die Voraussetzungen dafür, dass Wohnen nicht länger Spekulationsobjekt, sondern ein Gemeingut wird, das allen zugänglich ist.
Verantwortungseigentum (Steward-Ownership)
Auch die sogenannte Purpose-Bewegung[29] passt hier ins Bild. Von Unternehmen wie Zeiss oder Bosch vor über hundert Jahren entwickelt, wird die Idee heutzutage von Start Ups wie Ecosia, Waschbär oder Open Petition mit neuem Leben erfüllt. Die Firmen sind dazu angelegt sich selbst zu gehören. Sie dienen ihrem Zweck und im Sinne des Stakeholder-Values den Menschen, die aktuell mit ihnen zu tun haben. So verkörpern sie eine Gemeinschaffung ihrer produktiven Kapazitäten. Sie sind nicht primär auf externe Profiteure ausgerichtet, sondern auf ihren Sinn und ihren Beitrag zum Gemeinwohl. Dies ist eine Form von Selbstermächtigung, bei der Unternehmen dem Markt entzogen und in die Hände derjenigen gelegt werden, die sie durch ihre Arbeit und ihr Engagement aufrechterhalten.
Commoning: Der Kern der Transformation
All diese Bausteine werden durch das Commoning[30] [31] zusammengehalten und zum Leben erweckt. Commoning bezeichnet die selbstorganisierten, bedürfnisorientierten sozialen Praktiken des Produzierens, Verwaltens, Pflegens und/oder Nutzens von Ressourcen durch eine Gemeinschaft. Es ist ein dynamischer Prozess, bei dem die Beteiligten ihre Fähigkeiten und ihr Wissen einbringen, um gemeinsame Werte und Ziele zu verwirklichen. Entscheidungen werden dabei oft dezentral und konsensorientiert getroffen, und der Fokus liegt auf der Befriedigung von Bedürfnissen und nicht auf Profitmaximierung.
Commoning ist der operative Kern und die soziale Praxis, die sowohl dem Plattform-Kooperativismus als auch dem Library Socialism zugrunde liegt. Es ist das gemeinsame Kochen in einer Nachbarschaftsküche, die gemeinschaftliche Reparatur von Fahrrädern oder das kollektive Management eines Stadtgartens.
Während Initiativen wie "Deutsche Wohnen & Co. Enteignen" eine direkte und oft konfrontative Strategie verfolgen, um bereits "eingehegte" Ressourcen (wie Wohnraum) zurück in die Gemeinschaft zu führen, repräsentiert die Purpose-Bewegung eine Transformation von innen heraus. Sie versucht, die Logik des Gemeinwohls und der langfristigen Verantwortung direkt in die Unternehmensstrukturen zu integrieren und so zu verhindern, dass Wertschöpfung überhaupt erst privatisiert und dem Gemeinwohl entzogen wird. Beide Ansätze – die Rückeroberung bestehender Commons und die Neugestaltung von Unternehmen als Commons – sind essenziell für eine umfassende sozial-ökologische Transformation im Sinne des Solarpunk. Sie zeigen die Vielfalt der "Punk"-Strategien: den direkten Widerstand gegen Ausbeutung und den Aufbau von Alternativen im Hier und Jetzt.
Wartung und Pflege: Das Herzstück des Solarpunk
Im Solarpunk sind Wartung und Pflege[32] (Maintenance and Care) nicht bloße Nebensächlichkeiten, sondern die Kernprinzipien eines nachhaltigen Zusammenlebens. Es geht weit über die Reparatur von Geräten[33] hinaus. Maintenance und Care umfassen die kontinuierliche Sorge um unsere Infrastrukturen – seien es digitale Plattformen, Versorgung, Gebäude und Bauwerke, soziale Netzwerke oder ökologische Systeme. Es ist die Anerkennung, dass nichts ewig von selbst läuft und dass alles, was Wert hat, ständiger Aufmerksamkeit und gemeinschaftlicher Anstrengung bedarf[34].
Diese "Lowtech[35] trifft Hightech"-Mentalität, bei der Technologie dazu dient, das Pflegen und Warten von Ressourcen zu optimieren, ist entscheidend. Es geht darum, Dinge zu schaffen, die halten, reparierbar sind (Right to Repair)[36] und die von den Menschen, die sie nutzen, verstanden und gepflegt werden können. Es ist eine Abkehr von der Wegwerfgesellschaft hin zu einer Kultur der Wertschätzung und Dauerhaftigkeit, die eng mit den Prinzipien der Circular Economy und Degrowth verbunden ist.
In diesem Kontext gewinnen auch Sorgende Städte [37] ( Caring Cities) an Bedeutung. Sie sind urbane Räume, die bewusst so gestaltet und verwaltet werden, dass die Fürsorge für ihre Bewohnenden, für die sozialen Beziehungen und für die Umwelt im Vordergrund steht. Das bedeutet zugängliche öffentliche Dienste, unterstützende Nachbarschaften, grüne Infrastruktur und eine Infrastruktur, die dem Wohlbefinden aller dient – von Kindern und Senioren bis zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Caring Cities sind gelebtes Maintenance und Care auf urbaner Ebene, wo die Stadt selbst zum pflegenden Akteur wird.
Ein weiterer essenzieller Aspekt von Wartung und Pflege ist die Neudefinition von Zeit und Arbeit [38]. Eine Solarpunk-Zukunft hinterfragt die dominante Rolle der Lohnarbeit in unserem Leben. Stattdessen wird die Zeit als eine wertvolle, endliche Ressource verstanden, die gerecht und bedürfnisorientiert verteilt werden sollte. Konzepte wie der 4-in-1-Ansatz[39] schlagen vor, die Lebenszeit gleichmäßiger auf vier Bereiche aufzuteilen: bezahlte Arbeit, Sorgearbeit (Care-Arbeit), politische und zivilgesellschaftliche Partizipation (Commoning) sowie persönliche Entwicklung und Muße. Dies schafft Raum für Gemeinwesen, Kreativität, Fürsorge und Erholung – essenziell für Wohlbefinden und die aktive Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft. Eine Reduzierung der Lohnarbeitszeit wird hier nicht als Verzicht, sondern als Gewinn an Lebensqualität verstanden, der direkt der Kapazität für Pflege und Erhalt zugutekommt.
Eine Zukunft, die wir selbst bauen
Solarpunk ist ein Aufruf zum Handeln. Im Sinne einer revolutionären Realpolitik[40] lädt es uns ein, die Utopie nicht nur zu träumen, sondern sie aktiv konkret zu gestalten[41]. Eine gemeinwohl-orientierte, demokratische, kooperative und zugangsgleiche Wirtschaft auf Basis des Commoning und die fundamentale Praxis von Maintenance und Care sind die Blaupausen für diese Zukunft. Sie zeigen, wie wir uns von der Abhängigkeit von ausbeuterischen Systemen lösen und eine Gesellschaft aufbauen können, die auf Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit basiert.
Daneben bleibt Solarpunk auch ein vitales künstlerisches und literarisches Genre. Es ist der Ort, an dem die konkreten Utopien in Geschichten, Bildern und Visionen lebendig werden. Autor*innen und Künstler*innen bieten uns die mentalen Werkzeuge, um uns eine lebenswerte Zukunft überhaupt vorstellen zu können. Persönlichkeiten wie Becky Chambers [42] mit ihrer einfühlsamen "Monk & Robot"-Reihe oder Cory Doctorow [43] mit seinen Werken wie "The Lost Cause" oder "Walkaway", die sich mit radikaler Technologie und sozialen Alternativen beschäftigen. Auch Initiativen wie die Story Seed Library [44] oder Climate Fiction Writers League [45] fördern das gemeinsame Erschaffen von Narrativen, und Kollektive wie das Post-Carbon Institute [46] arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kommunikation, um post-fossile Zukünfte greifbar zu machen. Diese Stimmen füllen die theoretischen Konzepte mit menschlichem Leben und zeigen, wie eine bessere Welt aussehen, sich anfühlen und funktionieren könnte.
Solarpunk gibt uns die Ideen und die Geschichten, um genau diese Welt zu visualisieren und zu bauen. Es ist der militante Optimismus, der uns antreibt, und die konkrete Utopie, die wir gemeinsam erreichen können.
Christopher Reinbothe. Solarpunk — Positive Narrative helfen die Zukunft zu gestalten. OKNRW Barcamp – Science Track-Sammelband, 2023. ↩︎
Ernst Bloch. Das Prinzip Hoffnung. Suhrkamp, 1985. ↩︎
André Gorz. Zur Strategie der Arbeiterbewegung im Neokapitalismus. Frankfurt/M.: Europ. Verl.-Anstalt., 1969. ↩︎
Trebor Scholz. Uberworked and Underpaid: How Workers Are Shaping the Future of Work. Polity Press, 2016. ↩︎
Trebor Scholz. Plattform-Kooperativismus: Wie wir uns die Sharing Economy zurückholen können. Rosa Luxemburg Stiftung, 2016. ↩︎
Solidarity Economy Association, Rory Robertson-Shaw, Colm Massey, Jo Taylor. The Solidarity Economy (a visual guide). Dog Section Press, 2024. ↩︎
Netzwerk Solidarische Landwirtschaft. Was ist Solidarische Landwirtschaft? ↩︎
Lewis Hyde. The Gift: Creativity and the Artist in the Modern World. Vintage Books, 2007 ↩︎
Michael Hutter (Hg.), Birger P. Priddat (Hg.) et al. Geben, Nehmen, Teilen: Gabenwirtschaft im Horizont der Digitalisierung. Campus Verlag, 2023. ↩︎
Jason Hickel. Less Is More: How Degrowth Will Save the World. Windmill Books, 2020. ↩︎
Nathan Barlow, Livia Regen et al. Degrowth & Strategy: how to bring about social-ecological transformation. Mayfly Books, 2022 ↩︎
Nick King. What Energy Paradigm Might Underpin Degrowth and Steady State Economies? Resilience.org, 2024. ↩︎
Aaron Moritz, Shawn Vulliez. Library Socialism & Usufruct. Srsly Wrong Podcast #189, 2019. ↩︎
Shannon Mattern. Library as Infrastructure: Reading room, social service center, innovation lab. How far can we stretch the public library? Places Journal, 2014. ↩︎
Simone Böcker. Rewilding: Auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Aufbau, 2023 ↩︎
Troy Vettese, Drew Pendergrass. Half-Earth Socialism: A Plan to Save the Future from Extinction, Climate Change and Pandemics. Verso, 2022 ↩︎
Sabine Nuss. Wessen Freiheit, welche Gleichheit? Das Versprechen einer anderen Vergesellschaftung. Karl Dietz Verlag Berlin, 2024. ↩︎
David Bollier, Silke Helfrich. Patterns of Commoning. The Commons Strategies Group, 2014. ↩︎
Katja Schubel. Mit einem Recht für Commons zur Stadt für alle? Dissens Podcast #307, 2025. ↩︎
Shannon Mattern. Maintenance and Care: A working guide to the repair of rust, dust, cracks, and corrupted code in our cities, our homes, and our social relations. Places Journal, 2018. ↩︎
Crawford, Matthew B. Shop Class as Soulcraft: An Inquiry into the Value of Work. Penguin Press, 2009. ↩︎
Andrea Baier et al. Die Welt reparieren: Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis. transcript Verlag, 2016 ↩︎
Julia Watson. Lo—TEK: Design by Radical Indigenism. TASCHEN, 2019. ↩︎
Theresa Bücker. Alle_Zeit: Eine neue Zeitrechnung für gutes Leben. Ullstein, 2022. ↩︎
Frigga Haug. Die Vier-in-Einem-Perspektive – Eine Utopie von Frauen, die eine Utopie für alle ist. Blog Postwachstum, 2011. ↩︎
Ernst Bloch. Zur Ontologie des Noch-Nicht-Seins. In: Hans Heinz Holz (Hrsg.). Ernst Bloch – Auswahl aus seinen Schriften. Fischer, 1967. ↩︎
Wren James and the Climate Fiction Writers League. The Climate-Conscious Writers Handbook. 2025 ↩︎